Fühle die Macht – Sabines Motorradkolumne

Sabines Motorradkolumne und Gefühle beim Motorradfahren
Sabines Motorradkolumne weiß, wie wir Gefühle beim Motorradfahren und im Leben an sich zu unserem Vorteil einsetzen können.

Vielleicht kennst Du das Gefühl. Du bist im Grunde genommen begeisterte Motorradfahrerin und plötzlich ist diese Sehnsucht, sich aufs Bike zu setzen einfach weg. Heute mache ich mir in meiner Motorradkolumne Gedanken dazu und gebe Dir einen Tipp, wie Du mit diesen Gefühlen umgehen kannst.

Feel it

Deine Gefühle können manchmal ein sehr schwieriger Aspekt Deines Lebens sein. Du erlebst intensive Emotionen, ohne genau zu wissen, warum, und findest es daher schwierig, Lösungen zu finden, die Dich wieder ins Gleichgewicht bringen. Gerade beim Motorradfahren kann zu viel Emotion dazu führen, dass Du in eine schwierige oder sogar gefährliche Lage gerätst.

Du musst Deine Gefühle benennen können, um ihnen zu begegnen und eine angemessene Lösung finden. Du gewinnst die Kontrolle über Deine persönliche Macht zurück, indem Du mutig genug bist, Deine Gefühle laut und deutlich zu artikulieren. Ich habe schon oft erlebt, dass gerade wir Motorradfahrerinnen von anderen Bikern schief angeschaut werden, wenn wir dazu stehen, dass wir Angst vor manchen Situationen haben oder unsicher sind. Unterhält man sich mit diesen Bikern dann mal unter vier Augen gibt der eine oder andere dann doch zu, dass er/sie selbst auch solche Situationen kennt.

Stelle Dich der Herausforderung

Wenn Du Dir die Herausforderungen, die vor Dir liegen, zu eigen machst, kannst Du von einem emotionalen Zustand in einen anderen wechseln – Du kannst Ängste oder auch Ärger loslassen, weil Du alleine entscheidest, welche Auswirkungen sie auf Dein Leben haben, indem wir sie uns zu eigen gemacht haben. Indem Du zu Deinen Gefühlen stehst und sie benennst, nimmst Du Dir das Recht, Dich nach Belieben von ihnen zu trennen. Das ist nicht immer leicht. Es ist ein erster Schritt, um Deine negativen Gefühle loszulassen und wieder mit Freude aufs Motorrad zu steigen.

Wie auch immer Deine Gefühle beschaffen sind, beschreibe sorgfältig die Reaktion, die in Dir abläuft. Wenn Du Dich vor einer Situation fürchtest oder von einer Person eingeschüchtert bist, dann versuche, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn Du Deine Angst zum Ausdruck bringst. Es ist nicht wichtig, was andere über Dich denken. Du hast diese Gefühle, auch wenn sie irrational sein mögen, und es ist wichtig, sie ernst zu nehmen. Und manchmal befreit es ungemein, seine Gefühle auch vor anderen offen auszusprechen. Vielleicht gibt es dann sogar jemanden, der Dir helfen kann, Dich Deinen Befürchtungen oder Ängsten zu stellen. Oder – wenn es einfach nur die fehlende Lust aufs Motorradfahren ist – bekommst Du das nötige Verständnis und plötzlich ist die Lust wieder da.

Ich wünsche Dir viele schöne Touren, die Du mit ganzem Herzen genießen kannst!

DLzG und bis in 14 Tagen zu meiner nächsten Motorradkolumne

Sabine


Sabine lebt in Prenzlauer Berg in Berlin. Zu ihrem 50. Geburtstag hat sie sich selbst den Motorradführerschein geschenkt und ist seitdem das ganze Jahr über auf zwei Rädern unterwegs. Sabine ist neben ihrer Tätigkeit als Editor in Chief bei SHE is a RIDER auch mit Life Coaching Berlin nicht nur lokal für ihre Kunden da, sondern führt auch online Coachings durch. Gerne fährt sie auch mal mit ihrer Triumph Tiger 900 zu Terminen mit ihren Kunden. So kam sie auch auf die Idee, eine 14-tägliche Kolumne für SHE is a RIDER zu schreiben, in der Sabine die Erfahrungen aus ihren Coachings mit dem Motorradfahren verknüpft. Sabines Beiträge findest Du auf SHEisaRIDER.de unter Kolumne.

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