Ich höre Stimmen – Sabines Motorradkolumne

Motorradkolumne von Stimmen und Ratgebern
Jeder von uns hat viele Stimmen im Kopf und die haben manchmal unterschiedliche Meinungen. Hör auf die Richtigen!

In meiner heutigen Motorradkolumne geht es um das Team in Deinem Kopf, das Dir mitunter das Leben schwer machen kann.

Keine Sorge, wer Stimmen hört, ist keineswegs ein Fall für den Psychiater. Jede von uns hört sie regelmäßig. Diese Stimmen, die Dich entweder aufmuntern oder Dich zurückhalten.

Was wollen die von mir?

Im Grunde genommen sind diese Stimmen Deine ganz persönlichen Coaches und Berater. Sie wollen Dir helfen, den richtigen Weg zu finden, die richtige Entscheidung zu treffen. Manchmal wollen sie Dich auch einfach davor bewahren, Mist zu bauen. Etwa dann, wenn sie Dir beim Motorradfahren zuflüstern, Du solltest nicht so schnell fahren.

Wenn Du mal genau darauf achtest, dann wirst Du unterschiedliche Stimmen unterscheiden können. Manche sind männlich, manche weiblich, die einen erwachsen, die anderen kindlich.

Woher kommen diese Stimmen?

Manche dieser Stimmen begleiten Dich seit Deiner Kindheit. Das kann Deine Oma sein, die immer einen guten Rat hatte, Dein Vater, der Dich ermuntert hat oder auch eine Lehrerin, die Dir eingeflüstert hat, dass Du eine Null in Mathe bist und bleiben wirst.

So baust Du Dir im Laufe Deines Lebens Dein eigens Team auf. Manchmal verschwindet eine Stimme und dafür kommt eine andere dazu.

Wie gehe ich mit ihnen um?

Jedes Mal, wenn Du jetzt vor einer Entscheidung stehst, melden sich diese Stimmen. Da kann es durchaus Sinn machen, erst einmal hinzuhören, um herauszufinden, was sie von Dir wollen.

Doch Vorsicht – es macht nicht immer Sinn, diesen Stimmen einfach zu vertrauen. Hinter so mancher Stimme stecken Ängste oder Warnungen, die Dir über Jahre eingetrichtert wurden. Vielleicht haben sie irgendwann einmal Sinn gemacht, doch jetzt brauchst Du sie nicht mehr.

Als Du Fahrradfahren gelernt hast, war es sinnvoll nicht übermütig zu werden und den Berg nicht gleich im Affenzahn herunter zu rasen. Jetzt auf dem Motorrad bist Du älter, hast mehr Erfahrung und bist kein Heißsporn mehr. Da braucht es keine Stimme, die Dir Angst einflößt.

Wie bekomme ich die nur wieder los?

Da ist diese eine Stimme, die Dich zurückhält, Dich nervt und Dir letztendlich nicht weiter hilft, weil sie Dir den Mut nimmt? Dich graust es vor jeder Fahrstunde oder sobald es mit dem Motorrad in die Berge geht, kommt leichte Panik in Dir hoch und diese eine Stimme sagt Dir immer wieder, dass enge Kurven nicht Dein Ding sind? Dann wird es Zeit, sie loszuwerden.

Leichter gesagt als getan, jedoch nicht unmöglich. Hör Dir an, was sie zu sage hat und dann bedanke Dich bei ihr dafür, dass sie es so gut mit Dir meint. Sage ihr, dass Du sie verstanden hast, ihre Warnungen jetzt jedoch nicht mehr nötig sind.

Vielleicht hilft Dir eine andere Stimme aus Deinem Team. Die Stimme, die für Deinen Mut, Deine Erfahrung spricht. Gib dieser Stimme mehr Gewicht indem Du sie in Deinem Kopf lauter werden lässt. Vielleicht hilft es Dir, diese mutmachenden Worte laut auszusprechen.

Was du glaubst, wird wahr …

Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und es ist tatsächlich so. Wenn Du fest an Dich und Deine Fähigkeiten glaubst, dann wirst Du sie auch umsetzen.

Also – drehe Deine positiven Stimmen im Kopf lauter!

Die Linke zum Gruß und bis in 14 Tagen zu meiner nächsten Motorradkolumne

Sabine

2 Kommentare

  1. REINKARNATION

    Hallo Sabine,

    das mit dem Glaube scheint zu stimmen, denn ich sehe immer wieder Moppedfahrerinnen und außen die an die Wiedergeburt glauben und deshalb dementsprechend fahren. hahahaha!

    LIEBEn Gruß
    rudi rüpel

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