Stress lass nach – Sabines Motorradkolumne

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Sabines Motorradkolumne - In der Ruhe liegt die Kraft
Stress lass nach oder in der Ruhe liegt die Kraft. Wichtig ist, erst runterkommen, dann aufsteigen.

Endlich – die Temperaturen steigen und die (fast) tägliche Entspannungstour auf dem Motorrad ist in greifbarer Nähe. Gestresst aufs Motorrad – eine gute Idee? Dazu habe ich mir in meiner heutigen Motorradkolumne Gedanken gemacht.

Stress unterm Helm

Es war mal wieder einer dieser Tage, an dem irgendwie alles schief ging. Morgens zu spät aus dem Bett gekommen, hektisch angezogen und im Eiltempo zum ersten Termin gehetzt. Wozu? – um festzustellen, dass mein erster Klient den Termin vergessen hat und ihm das erst einfällt, als ich ihn anrufe und frage, wo er denn steckt. Also zwei Stunden totschlagen bis zum nächsten Klienten. Meine Laune war entsprechend und nur dank meiner langjährigen Erfahrung haben meine nachfolgenden Klienten nichts davon mitbekommen.
Auf dem Weg nach Hause, schnell beim Dönerladen einen Falafel geholt und prompt tropft mir die Soße auf die helle Jacke. Danke! Ich bin für heute bedient.
Da hilft nur eins – Nachhause, rein in die Motorradklamotten und rauf aufs Bike.
Bereits nach den ersten 200 Metern habe ich mehrere Flüche ausgestoßen, hätte fast einen Radfahrer übersehen und war innerlich auf 180.

In der Ruhe liegt die Kraft

Sabine, so geht das nicht. Du gefährdest Dich und andere, wenn Du mit diesem Stresspegel weiterfährst. Was tun?
Ich bin zum nächsten Cafè gefahren, habe mir einen Cappuccino geholt und mich erst einmal für 15 Minuten auf eine Bank gesetzt und in aller Ruhe meinen Becher ausgetrunken.
Ein paar tiefe Atemzüge, die Augen in die Ferne gerichtet, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren und mein Puls beruhigte sich innerhalb weniger Minuten.
Jetzt konnte ich zurück aufs Bike und meine Ausfahrt genießen!

Entspann Dich – so geht es ganz schnell

Wenn Du Dich in meiner Geschichte wiedererkennst und es Dir auch ab und zu so geht, dann habe ich ein paar Tipps für Dich. Die wirken übrigens nicht nur dann, wenn Du Motorradfahren willst:

  1. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit
  2. Setze Dich am besten auf den Balkon, die Terrasse oder eine Parkbank. Zur Not tut es auch die Kaffeeküche oder die Toilette 😉
  3. Schließe Deine Augen und atme 10x tief ein und aus
  4. Lass Deinen Blick in die Ferne schweifen, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren. Am besten ist es, Du schaust einfach in den (hoffentlich) blauen Himmel.
  5. Nimm noch einmal 10 tiefe Atemzüge

Punkt 4 kannst du auslassen, falls Du z. B. auf Arbeit bist und dazu keine Möglichkeit hast.

Du wirst spüren, wie schnell sich die Anspannung legt und Du ruhiger wirst.
So klappt es dann auch mit der Motorradtour oder der nächsten Aufgabe, die vor Dir liegt.

Ich wünsche Dir viele entspannte Ausfahrten!

Die Linke zum Gruß und bis in 14 Tagen zu meiner nächsten Motorradkolumne
Sabine


Sabine lebt in Prenzlauer Berg in Berlin. Zu ihrem 50. Geburtstag hat sie sich selbst den Motorradführerschein geschenkt und ist seitdem das ganze Jahr über auf zwei Rädern unterwegs. Sabine ist mit Life Coaching Berlin nicht nur lokal für ihre Kunden da, sondern führt auch online Coachingtermine durch. Gerne fährt sie auch mal mit ihrer Suzuki zu Terminen mit ihren Kunden. So kam sie auch auf die Idee, eine 14-tägliche Kolumne für SHE is a RIDER zu schreiben, in der Sabine die Erfahrungen aus ihren Coachings mit dem Motorradfahren verknüpft. Sabines Beiträge findest Du auf SHEisaRIDER.de unter Kolumne.

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