Mit Anlauf ins „Vielleicht“ – warum Grübelkeit keine Gangart ist

Claudias Motorradkolumne bei SHE is a RIDER

Vielleicht Motorradtour. Die Einladung zur Gruppenfahrt kommt. Und sofort ist der Kopf an. Gedankenmarathon in Highspeed:

  • „Wer fährt da mit?“
  • „Wie schnell sind die?“
  • „Kann ich da überhaupt mithalten?“
  • „Was, wenn die mich alle doof finden – oder noch schlimmer: was, wenn ich sie doof finde?“
  • „Wäsche machen müsste ich eigentlich auch noch“

Und zack – aus dem freudigen „Komm doch mit!“ wird eine Mischung aus Fluchtreflex und Endzeitstimmung. Dabei könntest du doch einfach nur Motorrad fahren. Und auch Eis essen. Oder gemeinsam lachen.

Warum über eine Einladung zu Motorradtour zuviel nachdenken.
Motorradtour mit den Mädels? Es könnte soviel passieren. Vielleicht aber auch nicht. Warum zuviel Grübeln auch keine Lösung ist.

Aber stattdessen? Das große Grübelkonzert. In voller Besetzung:

  • Der innere Kritiker als Dirigent
  • Das Kopfkino am Schlagzeug
  • Und die Unsicherheit tanzt

Warum vielleicht Motorradtour auch keine Lösung ist

Bis du irgendwann denkst: „Ach nee. Ich bleib lieber daheim. Sicher ist sicher. Vielleicht das nächste Mal.“
Nur: Das nächste Mal kommt auch wieder mit einer Einladung. Und wieder mit Zweifeln.
So werden Chancen gleich serienmäßig abgewürgt – noch bevor der Motor gestartet ist.

Dabei gibt es da draußen echt tolle Erlebnisse. Neue Straßen, neue Menschen, neue Geschichten.

  • Vielleicht ist die Gruppe supernett.
  • Vielleicht entdeckst du eine neue Lieblingslokation.
  • Und du merkst, dass du sehr wohl mithalten kannst.
  • Oder du stellst fest: „Nö, die sind nix für mich.“

Aber dann hast du’s ausprobiert. Und was erlebt!

Kleiner Lifehack:

Navi mitnehmen. Karte auch. Und wenn’s nicht passt, dann fährst du halt wieder.
Selbstbestimmt, stilvoll – und mit einer Geschichte mehr im Gepäck. Denn wer sich nicht raus wagt, bleibt drin – im Kopf, in der Komfortzone, im Vielleicht.

Und jetzt mal ehrlich. Vielleicht Motorradtour?

Ein Leben voller Vielleicht ist eher langweilig im Gegensatz zu „Boah, wie cool war das denn!“
Hauptsache heil zuhause. Sei offen, hab Spaß – könnte gut werden!

DLzG
Eure Claudi

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