Mein schneller Fix gegen Helmethair: Ein Schnitt, der alles rettet
Ich liebe Motorradfahren. Wirklich. Was ich deutlich weniger liebe? Den Moment nach dem Helmabsetzen – wenn Hitze, Schweiß und Helmdruck aus meiner Frisur etwas machen, das mit „Frisur“ nur noch sehr großzügig zu tun hat. Mit langen Haaren bist du schnell ein Helmethair Opfer, ich auch.
Genau deshalb gibt’s heute in der SHE is a RIDER Talkrunde wieder einen kleinen Lifehack. Kein Hexenwerk, kein Styling-Marathon – sondern eine simple Lösung für alle, die nach der Fahrt nicht aussehen wollen, als hätten sie gerade gegen einen Orkan verloren.
Mein Problem: Helm runter – Chaos oben
Egal ob Sturmhaube, Schlauchschal oder sonstige Schutzmaßnahmen:
Im Sommer steige ich vom Bike, ziehe den Helm aus – und meine Haare hängen. Bappig, platt, verschwitzt. Nicht kaputt, aber… sagen wir: nicht fototauglich.
Also ein klassischer Fall von Helmethair!
Und genau da setzt mein Hack an. Nicht beim Fahren, sondern danach.
Was du brauchst:
- einen Schlauchschal / Buff
- eine Schere
- zwei Minuten Zeit
Wichtig: Nicht dein Lieblingsbuff. Wirklich nicht.
Der Hack: Schlauchschal halbiert = Haarband
Ich habe mir einen ganz normalen Schlauchschal genommen (die bekommt man ja oft auf Messen, Events oder als Giveaway), ihn einmal getragen, einmal gewaschen – und dann:
👉 Das obere Drittel einfach abgeschnitten.
Mehr nicht.
Der Clou:
Die Schnittkante rollt sich von selbst ein. Du musst nichts nähen, nichts versiegeln, kein Feuerzeug, kein Bastelkram. Stoff regelt.
So nutze ich ihn
Beim Fahren trage ich wie gewohnt einen Schlauchschal oder eine Sturmhaube als Windschutz.
Nach der Fahrt – Helm runter, Sturmhaube runter – ziehe ich einfach mein abgeschnittenes Drittel wie ein schmales Haarband über den Kopf.
Ergebnis:
✔ Haare wirken sofort ordentlicher
✔ Schweißansatz kaschiert
✔ kein wildes Genick-Geknäule
✔ farblich passend zum Outfit (ja, das darf sein)
Und weil es kein kompletter Buff ist, trägt es im Nacken nicht auf. Kein Rutschen, kein Hochwandern, kein Nervfaktor.
Ist das ein Fashion-Statement?
Vielleicht nicht für jede. Aber es ist eine Option. Und manchmal reicht das völlig: nicht perfekt aussehen, sondern einfach nicht zerzaust. Gerade wenn man noch einen Kaffee trinken will, ein Foto macht oder einfach nicht direkt unter die Dusche kann.
Warum ich diesen Life-Hack gegen Helmethair liebe
- kostet quasi nichts
- passt in jede Jackentasche
- funktioniert auch bei problematischen Haartagen
- rettet Situationen, ohne Drama
Für mich ist das ein klassischer SHE is a RIDER Lifehack: pragmatisch, ehrlich, alltagstauglich.
Talkrunde heißt: teilen & weiterdenken
Vielleicht ist das genau dein Ding. Vielleicht sagst du: „Nee, nicht mein Style.“
Alles gut. Aber vielleicht bringt es dich auf eine Idee – oder du hast selbst einen Trick, den wir noch nicht kennen. Dann her damit! Kommentiert, teilt eure Hacks, lasst uns voneinander lernen.
Denn am Ende wollen wir doch alle dasselbe: Fahren. Ankommen. Uns wohlfühlen.
Hauptsache safe at home.
DLzG
Eure Claudi
Lass uns reden!
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