Es gibt diese Momente, in denen eine Jeans einfach nur eine Jeans ist. Und dann gibt es die anderen. Die, in denen sie über heile Haut entscheidet. Über Schmerz. Über „noch mal Glück gehabt“.
Im Bikertreff treffe ich Thomas. Zwischen Textilkombis, Lederjacken und einer großen Auswahl an Denim sprechen wir über ein Kleidungsstück, das harmlos aussieht – und doch Hightech sein muss: die Motorradjeans.
Motorradjeans im Allgemeinen – Sie sehen fast gleich aus, sind sie aber nicht!
„Im ersten Moment sehen die Hosen alle gleich aus“, sagt Thomas. Und genau das ist das Problem – oder die Chance. Denn unter der lässigen Denim-Optik verbergen sich gewaltige Unterschiede:
- unterschiedliche Zertifizierungsklassen
- variierende Materialdichten
- verstärkte Sturz-Zonen
- und natürlich die entscheidenden Protektoren
Eine AAA-zertifizierte Jeans? Spürbar schwerer. Warum? Weil hier Aramid- oder Kevlarfasern dichter verarbeitet sind. Manche Modelle arbeiten mit doppelten Lagen an sturzrelevanten Stellen – Hüfte, Gesäß, Außenseite der Beine. Genau da, wo wir im Ernstfall zuerst Bodenkontakt haben. Und nein – das sieht man nicht immer. Aber man fühlt es.
Schutzklassen A, AA und AAA – Was bedeutet das wirklich?
Wir haben aktuell drei Schutzklassen nach EN 17902
Je höher die Schutzklasse, desto höher die geprüfte Abrieb- und Reißfestigkeit
Eine Hose der Klasse A hält laut EN Zertifizierung bei 50 km/h etwa 20 Meter Rutschweg aus. Und im normalen Straßenverkehr oft ausreichend, weil wir – seien wir ehrlich – selten endlos über Asphalt gleiten. Meist kommt vorher etwas anderes in die Quere.
AAA-Modelle dagegen sind massiver konstruiert, schwerer, steifer – und bieten maximalen Abriebschutz.
Die Frage ist also nicht nur: Wie sicher will ich sein? Sondern auch: Wo fahre ich?

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Anwendungsgebiete – Die ehrliche Bedarfsanalyse für Deine Motorradjeans
Hier beginnt der entscheidende Teil. Fährst du:
- sonntags 10 Kilometer durch die Stadt zur Eisdiele?
- täglich ins Büro?
- oder mehrere Tage durch die Alpen?
Eine Lederkombi im Großraumbüro? Eher schwierig.
Eine Motorradjeans mit Level-2-Protektoren? Absolut tragbar.
Thomas macht mit jeder Kundin eine Bedarfsanalyse. Und genau das ist der Punkt: Motorradkleidung kauft man nicht nach Optik. Sondern nach Einsatzgebiet.
Für Arbeitsweg, Stadtverkehr oder entspannte Touren ist eine hochwertige A- oder AA-Jeans mit guten Protektoren oft völlig sinnvoll. Für sportliche Fahrweise oder ambitionierte Touren darf es gerne AAA sein.
Wir kaufen Sicherheit, um sie hoffentlich nie zu brauchen. Aber wenn, dann bitte richtig.

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Protektoren in Motorradjeans – Level 1 vs. Level 2
Jetzt wird es spannend. Denn hier entscheidet sich, was im Sturzfall wirklich an Kräften bei deinem Körper ankommt.
Level 1
- Muss 5 Schläge absorbieren
- Maximal 18 kN Restkraft dürfen durchgehen
18 kN – das entspricht ungefähr der Last eines 18-Kilo-Hammers auf dem Knie.
Level 2
- 8 Schläge
- Maximal 9 kN Restkraft
Also nur etwa die Hälfte der Durchgangskraft – bei höherer Belastung. Das bedeutet: Mehr als doppelt so viel Schutz. Und hier kommt die gute Nachricht: Alle Hosen erlauben das Nachrüsten. Knieprotektoren mit Level 1 lassen sich einfach gegen Level 2 tauschen! Eine kleine Investition mit großer Wirkung.
Hüftprotektoren? Dürfen nicht fehlen! Gerade weil wir im Straßenverkehr häufig über die Hüftseite abrutschen.

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Doppelte Lagen, verstärkte Nähte – Die unsichtbaren Details
Bei höherwertigen Jeans sind das die Features, die den Preis ausmachen können:
- Hüft- und Gesäßbereiche gedoppelt
- Nähte zusätzlich verstärkt bzw. Doppelnähte
- Protektorentaschen präzise positioniert oder in der Höheverstellbar
Und genau hier zeigt sich Qualität. Denn eine Protektorentasche, die nicht an der richtigen Stelle sitzt, schützt nicht dort, wo sie soll. Besonders wir Frauen kennen das Problem: kurze Beine, lange Beine, breite Hüfte, schmale Taille usw.
Im Bikertreff arbeitet Thomas deshalb mit Anbietern, die unterschiedlichen Längen und auch Übergrößen bis hin zu 10XL im Textilbereich liefern können. Und wenn es trotzdem nicht perfekt sitzt? Dann wird geschneidert. Sogar Protektorentaschen können versetzt werden.
So individuell wie wir Motorradfahrerinnen sind, darf auch unsere Schutzkleidung sein.
Was kostet Sicherheit? Der Preis einer Motorradjeans
AAA-zertifizierte Jeans starten etwa bei 200 Euro und reichen bis 350 oder 400 Euro – je nach Ausstattung und Material. Klingt viel? Vielleicht.
Aber wir sprechen hier von einem Kleidungsstück, das:
- alltagstauglich ist
- im Büro funktioniert
- auf dem Bike schützt
- und im Ernstfall den Unterschied macht
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Fazit – Die perfekte Mischung aus Freiheit und Verantwortung
Motorradjeans sind längst keine Kompromisslösung mehr. Sie sind die Brücke zwischen Lifestyle und Schutz.
- Für die Eisdiele.
- Für den Arbeitsweg.
- Für die spontane Feierabendrunde.
Aber egal, welche Schutzklasse du wählst – tausche deine Protektoren auf Level 2. Wirklich.
Denn wir fahren nicht, um zu fallen. Aber wir fahren klüger, wenn wir vorbereitet sind.
Ride safe. Und tragt, was euch schützt – auch wenn es „nur“ wie eine Jeans aussieht.
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