Kiki – Für weniger als 400 km steige ich nicht auf’s Motorrad

Kirsten mit ihrer BMW R nineT in den Bergen
Unter 400km steigt Kiki nicht aufs Motorrad.

Hallo, wie heißt du bitte? Mein Name ist Kiki
Und wie alt bist du? 40 Jahre
Was machst du beruflich? Assistentin der Geschäftsleitung in einer IT-Firma.
Seit wann fährst du Motorrad? Ich bin ein Spätzünder, seit drei Jahren.

Wie und warum bist du zum Motorradfahren gekommen?

Seit Jahren reise ich viel in der Welt umher. Auf einer Reise in Südamerika habe ich Motorradfahrer kennengelernt, die die Panamerikana gefahren sind. Die hatten so viele spannenden Geschichten zu erzählen. Ja, von da an habe ich gesagt: „Das will ich auch machen!“
Also zack, den Motorradführerschein gemacht und die wahre Leidenschaft und Freiheit vom Motorradfahren lieben gelernt. Seitdem gibt es nicht mehr viele andere Sachen in meinem Leben.

BMW R nineT in den Bergen.
Mit der BMW R nineT durch die Berge.

Welches Motorrad fährst du? Warum hast du diese Maschine gewählt?

Die ersten zwei Jahre habe ich eine Triumph Bobber gefahren. Jedoch bin ich mit ihr schnell an meine Grenzen gekommen, da ich Touren fahren möchte, Kurven und Pässe liebe. Denn „Unter 400 km steige ich nicht mehr auf mein Motorrad!“

Aktuell fahre ich die BMW R nineT Urban GS – sie ist sportlich und ich kann mit ihr auch längere Touren fahren. Außerdem ist sie wunderschön!

Was bedeutet dir Motorradfahren heute?

Minimalismus. Eroberung der Berglandschaft. Freiheit.

Freiheit von allen Problemen, Gedanken. Nur 100% Konzentration auf den Augenblick und aufs Motorradfahren. Königin der Straße. Meisterin der Kurven. Ankommen an den schönsten Orten der Welt! Höchste Konzentration, keine Fehler. Mega viel Spaß.

Mit der BMW R nineT in die Berge
Blick in die Berge.

Was bewunderst du an anderen Motorradfahrern?

Ich bewundere Adventure-Reisenende: Motorradfahrer, die sich die Welt auf ihren Motorrädern anschauen. Genau das möchte ich auch! Daran arbeite ich hart.

Was war deine größte Herausforderung bisher?

Den Motorradführerschein in meinem Alter zu machen und dann einfach loszulegen.

Gab es schon Mal eine brenzlige Situation?

Die gibt es immer mal wieder – ruhig bleiben!
Wichtig ist für mich, immer mit einem freien und konzentrierten Kopf zu fahren.

BMW R nineT auf dem Campingplatz
Mit Motorrädern auf dem Campingplatz. Ravioli und Rotwein machen den perfekten Tag.

Was war dein schönstes Erlebnis?

Oh, da gibt es viele! Immer, wenn ich in die Berge komme und über Pässe fahre, spüre ich eine große Landschafts-Liebe, daran kann ich mich nicht sattsehen.
Das erste Mal mit dem Motorrad und meinem Freund zelten, das war wunderschön. Wir sind 450 km durch die schönsten Bergpanoramen und über tolle Pässe gefahren. Am Abend haben wir einfach unser Zelt aufgeschlagen, zwei Dosen Ravioli und eine Flasche Wein aufgemacht. Das war ein perfekter Tag für mich.

Wo oder welche Strecke würdest du gern einmal fahren? Warum reizt dich das?

Die Panamerikana ist mein großer Traum und ein noch größerer Traum ist es, Tibet und Myanmar mit dem Motorrad zu bereisen. „Warum?“ Ich verstehe die Frage nicht. Das ist Freiheit und Leben pur für mich!

Motorradfahren
Motorradfahren – einfach machen.

Was würdest du dir selbst raten, wenn du jetzt mit dem Motorradfahren beginnen würdest?

Machen, einfach machen! Nichts ist unmöglich, fahren, fahren, fahren.

Drei Tipps aus deiner persönlichen Erfahrung?

  • Fahr nach deinem Gefühl, nicht wie es dir andere sagen.
  • Hinfallen, draufsetzen und weiterfahren.
  • Trau Dich und fang einfach an!

Warum sollte Frau Motorradfahren?

Weil wir es können, es gibt nichts Schöneres und aus den gleichen Gründen warum Männer es auch tun.

Wenn du mehr über Kiki und ihre Touren erfahren möchtest schau hier. oder zur Facebook-Seite hier entlang.

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