Astrid – Meine erste Runde auf dem Nürburgring war besonders

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Astrid fühlt sich auf dem Bike absolut wohl ... in jeder Lage.

Dein Name: Astrid
Wie alt bist du? 50 Jahre alt, Baujahr 1967
Was ist dein Job? Selbstständige Trainerin für Motorrad und Sozialkompetenz
Seit wann fährst du Motorrad? Seit 1986

Wie und warum bist du zum Motorradfahren gekommen?

Mit 18 den Führerschein und mit 19 das erste eigene Motorrad, da ich Geld übrig hatte und es gerade Sommer war.

Welches Motorrad fährst du? Warum hast du diese Maschine gewählt?

Ich fahre jedes Motorrad zu dem ich den Schlüssel bekomme. Jedes Motorrad ist phantastisch und der bestmögliche Kompromiss was ich gerade mit diesem Motorrad erfahren mag. Zurzeit eine BMW F700 GS. Neuste Technik und sie ist schwarz/rot. Sieht einfach cool aus. Und eine Suzuki DRZ 400, damit kann ich optimal im Gelände fahren.

Was bedeutet dir Motorradfahren heute?

Das ist meine Freizeit, Herausforderung, ein tolles faszinierendes Sportgerät und mein Arbeitsmittel.

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Astrid in Ihrem Büro mit Arbeitsmittel. Draußen mit Motorrad in der Ansprache zu Ihren Teilnehmerinnen.

Was bewunderst du an anderen?

Das sie glücklich, humorvoll, freundlich, liebevoll und aktiv Ihr Leben gestalten.

Was war deine größte Herausforderung bisher?
Wie hast du Sie gemeistert und wie hat das dein weiteres (Biker)Leben beeinflusst?

Jeder Teilnehmer ist eine besondere Herausforderung. Und ich versuche dies immer wieder mit Präsenz zu händeln.

Persönlich war meine erste Runde auf dem Nürburgring sehr besonders. Ich hatte ein schnelles über „80 PS“ Motorrad und mein Instruktor nur so eine olle „knapp 50 PS BMW“ und er ist mir davon gefahren. Da ich wütend war und ängstlich und stolz und alles auf einmal, hatte ich beschlossen, mir nur das Nummernschild von dem Trainer anzuschauen. So bin ich in einer für mich damals rasanten Geschwindigkeit mit Vertrauen in mich, mein Motorrad und meinem Trainer über die Rennstrecke gefahren. Dies hat mir gezeigt dass ich vertrauen haben kann: In die Motorradtechnik und in mich selbst. Deshalb habe ich immer wieder selbst trainiert um mich fahrerisch weiterzuentwickeln.

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Astrid zeigt an wo’s langgeht. Immer Ihr nach. Als Trainerin in Ihrem Element.

Gab es schon Mal eine brenzlige Situation?

Was war es und wie hast du reagiert?

Ja, die gab es und ich versuche immer bei mir und dem Motorrad zu bleiben, diesen sogenannten kühlen Kopf zu bewahren und mich anschließend zu bedanken. Zum Beispiel als ich ein bisschen zügig mit einer 850 Aprilia Mana ohne Kupplungshebel unterwegs war. Meine fahrerische Situation war so, dass es sehr schlau war für mich schnell anzuhalten. Deshalb habe ich routinemäßig zügig gebremst. Doch ich hatte links, durch den fehlenden Kupplungshebel, keinen Widerstand mehr. Da habe ich mich so erschreckt, das ich rechts die Vorderradbremse mit so viel Kraft und Druck zusammen gequetscht habe, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Doch dank der tollen, vorausschauenden Ingenieure, die mir ABS in das Motorrad gebaut hatten, habe ich diese brenzlige Situation schadlos überstanden.

Was war dein schönstes Erlebnis?

Jedes Fahren ist phantastisch. Ich liebe es einen Hügel hoch zu fahren und die Aussicht zu genießen: Auf Berge, eine tolle Landschaft oder das Meer. Den weiten Blick, nach getaner „motorrad-fahr-arbeit“ finde ich gigantisch toll. Auch neue Begegnungen, mit den Menschen in den Gegenden wo man anhält, sind bereichernd.

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Ladies, wenn Ihr mit Astrid fahrt wird’s schmutzig.

Wo oder welche Strecke würdest du gern einmal fahren?

Warum reizt dich das?

Der alte Nürburgring. Es ist einfach cool, eine Einbahnstraße zu fahren und diese hier ist so lang.
Teneriffa bzw. Gomera, da dort alle Klimazonen der Erde komprimiert auf einer Insel sind und alles auf phantastischem Teer zu fahren ist.

Was würdest du dir selbst raten, wenn du jetzt mit dem Motorradfahren beginnen würdest?
Drei Tipps aus deiner persönlichen Erfahrung?

Lächeln, atmen, gut gucken und vertrauen.

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Motorradfrau Astrid bringt Dich auf’s Bike. Offensichtlich mit viel Spaß für alle Teilnehmerinnen.

Warum sollte Frau Motorradfahren?

Weil es das Bewusstsein erweitert und Energie freisetzt.

Astrid gibt als „Motorradfrau“ Trainings und Fortbildungen. Alle Kurse und Termine findest Du hier.

 

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