F-Light Megalight 200 Funktionswäsche-Test

Im Sommer trocken und gut gekühlt, im Winter mollig warm. Wir haben die F-Light Megalight 200 Funktionsunterwäsche getestet. Hier das Fazit:
Foto: Rote Zora Motografie

Funktionsunterwäsche unterstützt unseren Körper dabei, auf Motorradtour wohl temperiert zu bleiben. Darum ist es wichtig, die richtige Funktionswäsche für die jeweilige Jahreszeit bzw. Temperatur zu wählen. Bereits im Sommer habe ich begonnen die F-Light Megalight 200 Funktionsunterwäsche zu testen. Bis in den Oktober hinein habe ich dabei Eindrücke unter verschiedenen Wetterbedingungen gesammelt.

Der erste Eindruck der F-Light Megalight 200 Funktionsunterwäsche

Bereits beim Auspacken macht die Funktionsunterwäsche F-Light Megalight 200 einen sehr guten Eindruck. Das Material fühlt sich weich und angenehm an und deutlich weniger künstlich, als die Kunstfaser-Zusammensetzung vermuten lässt. Die Funktionsunterwäsche Megalight 200 besteht aus 88% Polyamid und 12% Polyester.

Das Funktionsshirt wie auch die Hose sind für den Ganzjahresgebrauch gedacht. “All Season” steht auf der Verpackung. Hierfür wurden besondere, atmungsaktive Zonen eingearbeitet, die den Feuchtigkeitstransport maximieren sollen.

Mir fällt direkt auf, dass an Nähten deutlich gespart wurde. Die wenigen vorhandenen Nähte sind sehr flach und unauffällig verarbeitet.


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Passform und Tragekomfort der F-Light Damen-Funktionsunterwäsche Megalight 200

Aufgrund der hohen Dehnbarkeit entschied ich mich, sowohl Hose als auch Funktionsshirt in Größe M zu bestellen. Schließlich wollte ich die Wäsche möglichst eng anliegend, damit unter der Motorradkombi nichts knittert oder scheuert.

Das Megalight 200 Shirt ist an den Handgelenken ungewöhnlich eng. Etwas gewöhnungsbedürftig für meinen Geschmack, schneidet aber nicht ein und ist trotz allem komfortabel zu tragen. Das Shirt ist insgesamt überraschend dehnbar. Sowohl an der Brust, als auch an der Hüfte schmiegt sich das Funktionsshirt von F-Light perfekt an meinen Körper an. Wie eine zweite Haut sitzt das Shirt und auch die Nähte, sowie die  Abschlüsse an den Ärmeln, Hals und Bund, sind nicht zu spüren.

Mit der Hose der Megalight 200 Funktionsunterwäsche habe ich dafür deutlich mehr Probleme. Nach der positiven Erfahrung mit dem Funktionsshirt versuche ich also in die vermeintlich ebenso flexible Hose zu steigen, scheitere jedoch an meinen kräftigen Waden. Wie auch bei den Ärmeln des Funktionsshirts, sind die Abschlüsse an den Hosenbeinen sehr eng und die Wadenpartie scheint weniger flexibel zu sein als an den Oberschenkeln. Ich verliere an Gesamtlänge, da die Hose an den Waden hängenbleibt. Ich hätte mich hier für die größere Größe entscheiden sollen.

Im Sommer trocken und gut gekühlt, im Winter mollig warm. Wir haben die F-Light Megalight 200 Funktionsunterwäsche getestet. Hier das Fazit:
Klassisches Design mit hoher Funktionalität.

Praxistest: Auf Tour mit der F-Light Funktionsunterwäsche Megalight 200

Als ich die Funktionsunterwäsche zum ersten Mal teste, hat es rund 28 Grad Außentemperatur. Kombiniert mit der Klim Motorrad-Sommerjacke Avalon merke ich sofort, wie positiv die F-Light Megalight 200 Funktionsunterwäsche die Luftzirkulation unterstützt und einen angenehm kühlenden Effekt hinterlässt. Auch Feuchtigkeit wird gut abtransportiert. Anders als an anderen Tagen stehe ich ausnahmsweise mal nicht im eigenen Saft. Der Hersteller verspricht, dass die Megalight 200 Funktionswäsche wie eine moderne Klimaanlage fungiert – das kann ich bestätigen.

Ein paar Wochen später kühlt es deutlich ab, die Temperaturen sinken tagsüber deutlich unter 20 Grad und am Abend gerne unter 15 Grad. Ich tausche langsam meine spezielle Sommerjacke gegen meine Ganzjahres-Kombi-Jacke Rukka Spektria, die im Zweifel auch einen herbstlichen Regenguss aushält. Ohne eine zusätzliche Schicht, halten mich Jacke und Funktionsshirt in Kombination hervorragend trocken und warm, bzw. sorgen für genügend Abkühlung wenn die Sonne ihre restliche Power demonstriert.

Als im Oktober die Temperaturen bei 10 Grad und darunter ankommen, wird es knapp mit der wärmenden Funktion. Die Funktionsunterwäsche F-Light Megalight 200 zeigt ihre Grenzen. 

Als ich noch einmal die Empfehlungen des Herstellers prüfe, wird diese Grenze klarer. Die Megalight 200 Funktionswäsche wird besonders in der Übergangszeit, im Frühjahr und im Herbst empfohlen. In Kombination mit der richtigen Jacke, trage ich die Funktionswäsche jedoch auch gerne im Sommer.

Waschen und Pflegen der Megalight 200 Funktionsunterwäsche

Die Fasern der Megalight 200 Funktionsunterwäsche sollen eine bakteriostatische Wirkung für besonders geruchsneutrales Verhalten haben. Zu Beginn stimme ich der geringen Geruchsbildung zu, wasche jedoch trotzdem nach jedem Tragen, die Funktionswäsche, bei 40 Grad mit einem speziellen Waschmittel für Sportbekleidung, die die Funktionsfasern der Wäsche schont – in der Waschmaschine. Je häufiger ich allerdings die Megalight 200 Funktionsunterwäsche trage, desto stärker wird die Geruchsbildung. Mit jeder zusätzlichen Wäsche lässt sich der Geruch schlechter entfernen. Eine Waschmittelempfehlung oder andere Pflegetipps liegen der Funktionsunterwäsche leider nicht bei.


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Preis

Funktionshirt: 49,95 € (UVP)

Funktionshose: 39,95 € (UVP) 

Erhältlich sind Funktions T-Shirt* und Hose* im Shop von FC Moto.

Mein Fazit zur Megalight 200 Funktionswäsche

Die “All Season” Funktionsunterwäsche F-Light Megalight 200 kann fast das ganze Jahr gut getragen werden und hält was sie verspricht. Wie eine Klimaanlage zum Anziehen kühlt die Funktionsunterwäsche im Sommer und hält den Körper angenehm trocken. Lediglich wenn es auf den Winter zugeht und die Temperaturen deutlich fallen, ist eine Alternative sinnvoll. In der Übergangszeit hält die Megalight 200 Funktionswäsche noch angenehm warm.

Hier noch einmal alle Punkte des Tests im Überblick:

ProKontra
Hoher Tragekomfort durch flexible Zonen für bestmögliche PassformBei kräftigen Waden ggf. größere Hosengröße wählen
Weiche Abschlüsse und wenige, angenehm verarbeitete NähteUnspektakuläres schwarzes Design
Ideal für die Übergangszeit, Herbst und Frühjahr und im Sommer unter 30 Grad.Bei unter 15 Grad Außentemperatur wird es unangenehm frisch ohne Midlayer
Angenehmes Gefühl auf der der Haut durch weiches, natürlich anmutendes Material
Angenehmer und deutlich spürbarer Feuchtigkeitstransport durch atmungsaktive Zonen

Disclaimer: Mit freundlicher Unterstützung von Büse MX Import GmbH.

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