Der Held Inuit Winterhandschuhe für Motorradfahrer verspricht viel Wärme und wenig Handschuh. Wer mich kennt weiß es: Ich bin eine absolute Frostbeule. Genau deshalb hat mich der Held Inuit Handschuh mit elektrischer Heizung sofort neugierig gemacht. Nicht, weil ich dicke Winterhandschuhe besonders mag – ganz im Gegenteil. Ich konnte mit den klassischen Wintermodellen nie viel anfangen. Oft sind sie so dick, dass das Gefühl am Lenker leidet und selbst das Bedienen des Navis zur Geduldsprobe wird. Der Held Inuit verspricht einen anderen Ansatz: aktive Wärme, ohne dabei zum unbeweglichen Winterpanzer zu werden.
Erster Eindruck – überraschend schlank für einen Heizhandschuh
Als ich den Held Inuit zum ersten Mal in der Hand hatte, war ich ehrlich gesagt überrascht. Natürlich ist er kein leichter Sommerhandschuh, aber er wirkt deutlich schlanker als viele klassische Winterhandschuhe, die ich bisher gefahren bin. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck und alles wirkt durchdacht und sauber verarbeitet. Besonders positiv fand ich, dass der Handschuh trotz integrierter Heiztechnik nicht übermäßig klobig wirkt.

Mein erster Test – Fahrrad statt Motorrad
Weil ich es kaum erwarten konnte, habe ich den Held Inuit zunächst im Januar auf dem Fahrrad ausprobiert. Das war tatsächlich der Moment, in dem mich das Konzept überzeugt hat. Kein Windschild, kein Wetterschutz, einfach nur kalter Fahrtwind. Trotzdem blieben meine Hände angenehm warm. Schon nach kurzer Zeit habe ich bemerkt, dass ich mich nicht mehr ständig auf kalte Finger konzentriert musste.
Genau dieses Gefühl setzte sich später auch auf dem Motorrad fort. Sobald die Heizung aktiv ist, bleibt die Temperatur im Motorradhandschuh konstant angenehm. Statt ständig darüber nachzudenken, wie kalt die Hände werden (können), konnte ich mich wieder auf das Fahren konzentrieren.
Wärmeleistung – der eigentliche Gamechanger
Der größte Vorteil des Held Inuit ist für mich ganz klar die aktive Heizfunktion. Als jemand, der selbst bei moderaten Temperaturen schnell kalte Finger bekommt, war das ein echter Unterschied. Meine Hände blieben angenehm warm, ohne dass ich zu besonders dicken Handschuhen greifen musste. Gerade auf längeren Winterfahrten macht das erstaunlich viel aus. Die Hände kühlen nicht langsam aus und ich musste unterwegs auch nicht mehr versuchen, sie an jeder Ampel am Motor wieder aufzuwärmen. Für mich persönlich ist genau das der größte Mehrwert dieses Handschuhs:
- meine Finger bleiben warm
- kein langsames Auskühlen mehr
- deutlich entspannteres Fahren im Winter
Für mich als Frostbeule ist das ehrlich gesagt ein richtiger Gamechanger.

Bedienung im Alltag – einfacher als erwartet
Damit man die Heiz-Funktion jedoch nutzen kann müssen die zwei Battery Packs zunächst mit dem mitgelieferten Ladegerät aufgeladen werden. Vor der ersten Fahrt hatte ich ehrlich gesagt befürchtet, dass die Technik komplizierter sein könnte. In der Praxis war das jedoch schnell erledigt. Nach dem Aufladen werden die Akkus in die dafür vorgesehenen Taschen eingesetzt und angeschlossen.
Gesteuert wird alles direkt über zwei Tasten am Handschuh. Dabei kann ich zwischen verschiedenen Heizbereichen auswählen:
- Fingerheizung (Mode A)
- Unterhandheizung (Mode B)
- Finger und Unterhand gleichzeitig (Mode C)
Zusätzlich stehen drei Heizstufen zur Verfügung:
- Low (ca. 30 Grad)
- High (ca. 50 Grad)
- Turbo (ca. 70 Grad)
So kann ich die Wärmeleistung gut an die Außentemperatur anpassen. Laut Held halten die Akkus auf höchster Stufe (Turbo) und im C Mode (Finger und Unterhand) 1,5 Stunden. Ich habe es getestet und es stimmt!
Besonders praktisch finde ich die farbliche Anzeige. Während der Fahrt erkenne ich sofort, welcher Modus aktiv ist und auf welcher Heizstufe sich der Handschuh befindet. Mein persönlicher Favorit war die Kombination aus Mode A und Turbo-Stufe.

Endlich ein Winterhandschuh mit Gefühl
Einer der Punkte, die mir am Held Inuit besonders gefallen haben, ist das Tragegefühl. Ich hatte während der Fahrten nie den Eindruck, das Gefühl für meine Hände oder das Motorrad zu verlieren. Auch mit Heiztechnik bleibt der Handschuh angenehm beweglich und vermittelt deutlich mehr Gefühl als viele klassische Winterhandschuhe. Auch mein Navi ließ sich problemlos bedienen!
Natürlich bringen die Akkus etwas zusätzliches Gewicht mit, durch die Position am Handrücken fiel mir das während der Fahrt jedoch kaum auf.
Wetterschutz und Sicherheit
Neben der Heizfunktion bietet der Held Inuit auch den Wetterschutz, den ich von einem Winterhandschuh erwarte.
Die Skinfit-Membran schützt zuverlässig vor Wind und Feuchtigkeit und unterstützt das gesamte Wärmekonzept sinnvoll. Selbst an kalten Tagen hatte ich nie das Gefühl, dass Wind unangenehm durch den Handschuh pfeift.
Auch beim Thema Sicherheit wurde nicht gespart. Der Handschuh verfügt über einen D3O-Knöchelschutz, zusätzliche Verstärkungen an besonders belasteten Stellen sowie abriebfeste Materialien im Bereich der Handfläche. Auch ein Gleitpad am Handballen ist vorhanden. Positiv finde ich, dass die Schutzausstattung komplett vorhanden ist, im Alltag aber nicht störend auffällt.

Fazit – Mein Winterfavorit für kalte Tage
Der Held Inuit löst für mich tatsächlich ein Problem, das ich jeden Winter habe. Ich friere schnell, möchte aber trotzdem ein gutes Gefühl am Lenker behalten. Genau hier spielt der Handschuh seine größte Stärke aus. Die aktive Heizfunktion sorgt für angenehm warme Hände und bietet mir viel Beweglichkeit und Gefühl fürs Motorrad. Als bekennende Frostbeule bin ich begeistert!
Pro Kontra endlich warme Hände,
auch für FrostbeulenAkkustand muss man im Blick behalten angenehmer als dicke Winterhandschuhe,
gutes Gefühl am Lenker bleibt erhaltenTechnik braucht kurze Eingewöhnung,
Nicht ganz so unkompliziert wie ein klassischer Handschuhwasserfest durch Skinfit Membrane Navi lässt sich problemlos bedienen Verschiedene Heizmodi und Heizstufen,
Heizzeit Angaben stimmen!
Preis – Held Inuit Handschuhe
inklusive Ladegerät und zwei Battery Packs: 249€ Euro (EVP)
Zubehör kann nachgekauft werden:
- Ladegerät 19;95€ Euro (EVP)
- Battery Pack 34,95€ Euro (EVP)
Viele weitere Ausrüstungs-Tests findest du hier.
Disclaimer: Mit freundlicher Unterstützung durch Held GmbH

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