Ela – Es hing ein Enduro Poster über meinem Bett

Ela im Sonnenuntergang auf ihrer Kawasaki Versys-SHE is a RIDER
Ela genießt die Aussicht und den Sonnenuntergang auf ihrer Kawasaki Versys.

Dein Name: Gabriela
Was ist Dein Job? Seminarscout
Wie alt bist Du? 51
Seit wann fährst Du Motorrad? Ich fahre seit ich 19 bin … also ewig.

Wie und warum bist Du zum Motorradfahren gekommen?

Gute Frage …

Bei mir war das so…statt der BackStreet Boys hing ein Poster einer Enduro über meinem Teenager Bett. Es hat mich schon immer fasziniert…
Und ich hatte das Glück, dass die Jungs aus dem Dorf mich manchmal heimlich ihre 80ger fahren ließen…

Welches Motorrad fährst Du? Warum hast Du diese Maschine gewählt?

Ich bin kürzlich von Yamaha XT zu Kawasaki Versys gewechselt.
Wollte ein paar mehr PS ohne das EnduroFeeling ganz zu verlieren.
Bin über 25 Jahre mit nur 27PS durch Europa gefahren.

Was bedeutet Dir Motorradfahren heute?

Es umfasst all meine Werte … Freiheit, Entspannung, Abenteuer
Dazu kommt die nette Gemeinschaft mit Bikern.

Was bewunderst Du an anderen?

Mut, Engagement … Offenheit

Kawasaki Versys Ela SHE-is-a-RIDER
Ela wollte mehr PS ohne das Enduro-Feeling ganz zu verlieren und ist auf eine Kawasaki Versys gewechselt.

Was war Deine größte Herausforderung bisher? Wie hast Du Sie gemeistert und wie hat das Dein weiteres (Biker)Leben beeinflusst?

Eine der vielen Herausforderungen, an die ich mich besonders gut erinnere:
Als ich hoch oben in der Sierra Nevada ganz allein an einer Schranke stehe. Es ist so symptomatisch auch für das Leben. Wie oft stehen wir plötzlich vor einer Schranke, wenn wir dachten, dass es eigentlich ganz gut läuft.
Wie gehst Du damit um?
Was denkst Du in solchen Momenten?
Wie findest Du einen neuen für Dich richtigen Weg?

Gab es schon Mal eine brenzlige Situation? Was war es und wie hast Du reagiert?

Oh ja … öfters.  einmal stand ich irgendwo in Andalusien auf einem Berg … ziemlich hoch … recht abgelegen.
Stieg ab um ein paar schöne Bilder der berauschenden Gegend zu machen.
Wollte weiter fahren …und nix…. kein Geräusch…kein Starten des Motors nix…einfach nix.
Zum Glück ein Handy dabeigehabt und dort …fern der Heimat die Gelben Engel gerufen.
Die auch zuverlässig kamen. Es stellte sich raus…dass mein Motor und die dünne Luft sich nicht so gut vertrugen. Unten angekommen sprang die geliebte Teneré wieder einwandfrei an.

Was war Dein schönstes Erlebnis?

Das kann ich gar nicht wirklich sagen … es gab soviele … und so verschiedene.
Besonders großartig ist es immer, wenn ich eine Herausforderung gemeistert habe wie das Überqueren der verschneiten Pyrenäen.

Wo oder welche Strecke würdest Du gern einmal fahren? Warum reizt Dich das?

Marokko … von oben bis unten … vom Meer bis zur Wüste … und über den Altlas.
Es fasziniert mich, weil es als Land sehr vielfältig ist, immer gutes Klima hat und eine unbeschreibliche Gastfreundschaft.

Was würdest Du Dir selbst raten, wenn Du jetzt mit dem Motorradfahren beginnen würdest?
Drei Tipps aus Deiner persönlichen Erfahrung?

  • Mehr unterwegs sein mit dem Motorrad … abseits üblicher Pfade und überfüllter Gegenden.
  • Mut auch alleine unterwegs zu sein.
  • Und immer die ADAC Karte dabei zu haben 😉

Warum sollte Frau Motorradfahren?

Ein schöner Spruch heißt: „Leben ist nicht die Anzahl der Atemzüge, die Du machst … sondern die Augenblicke, die Dir den Atem rauben“
Unser Gedächtnis funktioniert sehr selektiv … Wenn es uns im Leben mal nicht so gut geht, erinnern wir uns gern an alle Situationen, wo es auch nicht gut lief und wir Sorgen hatten.
Gerade dann brauchen wir aber gute Gefühle und schöne Erinnerungen. Beim Motorradfahren kann sich jeder einen großen Fundus an schönen Erinnerungen schaffen.
Und wenn mal wieder die ganze Welt gegen Dich ist … erinnerst Du Dich … und Schwupps …da ist wieder dieses Gefühl, Du spürst, wie Du durch die Kurven gleitest …. Viel besser als Walzertanzen mit einem Traumprinzen.
Motorradfahren heißt nicht nur schöne Orte entdecken. Du entdeckst auch ganz viel über Dich selbst.
Es ist ein Prozess und immer auch eine Reise zu Dir selbst …

Seit drei Jahren fahre ich nicht mehr alleine durchs Leben und durch die Welt, sondern mit meinem Partner, Jörg.  Er ist der strukturiertere von uns beiden und sorgt dafür, dass wir immer alles dabeihaben. Am anderen Ende der Welt ohne Ersatzhebel ist doof 😉
Diese Skills ergänze ich mit ganz viel Kreativität … irgendwie geht’s immer … Und einem unverbesserlichen Optimismus.

In unserem Blog lassen wir Dich teilhaben an unseren Reisen und Erlebnissen abseits üblicher Touristenpfade. Besonders romantische Wasserfälle, versteckte geheimnisvolle Gärten … übernachten bei Einheimischen…
Wir reisen gern unkonventionell … übernachten lieber privat als in Hotels.

 

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