GS Trophy 2018 – Tag 1 Tagesmotto Sand fahren

Großartige Landschaften bieten große Herausforderungen

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Durch Sand fahren war gleich das Tagesmotto auf der GS Trophy 2018 an Tag 1.

Tag1 der BMW Motorrad International GS Trophy 2018 in Zentralasien 2018 bietet am Anfang der Woche gleich viele Herausforderungen beim durch den Sand fahren. Kann in der Wüste schon Mal vorkommen.

Zusammenfassung von Tag 1.

  • Lage: Camp Tsagaan Survaga (N 44° 34,725’ E 105° 47,153’)
  • Wetter: Sonne, 25° C
  • Kurs: 470 km, von Chingisiin Khuree bei Ulan Bator (N 47° 48,625’ E 106° 48,942’) zum Camp Tsagaan Survaga (N 44° 34,725’ E 105° 47,153’)
  • Geländearten: Highway 50 %, Schotter 30 %, Sand 20 %
  • Tests: SP1: “Trial Challenge”, SP2: “Magic Cliffs “
  • Top drei Teams: TBA

Camp Tsagaan Survaga, Mongolei.

Die BMW Motorrad International GS Trophy Zentralasien 2018 erlebte heute einen dynamischen Auftakt. Am ersten von acht Tagen starteten die Teilnehmer südlich von Ulaanbaatar zu einer insgesamt über 2.500 km langen Tour durch die südliche Mongolei mit einem Abstecher in die Wüste Gobi. Nachdem es gestern geregnet hatte und über Nacht ein starker Wind aufkam, war es beim Start um 7 Uhr früh mit knapp 10° C zunächst ziemlich kühl. Daher hieß es für die GS Fahrer: Regenjacken anziehen und die Heizgriffe auf ‚2‘ stellen. Nach den ersten 100 km über den Highway war die Temperatur auf über 20° C angestiegen und stieg später weiter auf 26° C an.

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Mit der GS durch die Mongolei. Willkommen zur BMW GS Trophy 2018.

Mit der GS durch Sand fahren

Zu diesem Zeitpunkt hatten die GS Fahrer eine Art Feuertaufe zu bestehen, denn sie mussten mit den Pisten warm werden. Diese erwiesen sich als technisch höchst anspruchsvoll, häufig wurden sie von tiefem, losem Sand unterbrochen. Einige Teilnehmer fuhren zum ersten Mal durch Sand, was eine ausgefeilte Fahrtechnik erforderte. Durch Sand fahren will eben gelernt sein. Folglich blieben etliche stecken und mussten erst einmal mit dem Gelände klarkommen.

Die Piste war zwar äußerst anspruchsvoll und damit Vorbotin einer harten kommenden Woche, doch die Landschaft war wirklich atemberaubend. Als eine Art Mondlandschaft beschrieben die Teilnehmer die karge Natur dieser weiten trockenen Gegend. Abgesehen von dem einen oder anderen Ziegenhirten deutete fast den ganzen Tag lang nichts auf Zivilisation hin. Die Fauna war überraschend vielfältig. Stark vertreten waren Adler, die sich wahrscheinlich von den vielen Mäusen ernährten, die auf dem Boden der Halbwüste herumtollten. Außerdem begegneten die Fahrer Kamelen (den zweihöckrigen ‚Dromedaren‘), Wildpferden, Ziegen und Antilopen.

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Bei der SP1, der „Trial Challenge“, mussten die Teilnehmer durch tiefen Sand fahren.

Die Prüfungen des Tages

Unterwegs mussten sich die Teams heute in zwei Sonderprüfungen bewähren – als hätte die Piste selbst sie nicht schon genug auf die Probe gestellt hätte. Bei der SP1, der „Trial Challenge“, stellten die Teilnehmer das Handling ihrer Maschinen unter Beweis, indem sie, durch tiefen Sand eine schwierige Schleife durch Felsen fahren mussten. Durch Sand fahren hatten Sie ja schon am Vormittag geübt. Die Fahrer hatten den Kurs schnellstmöglich und möglichst fehlerfrei zu absolvieren. Wer die Füße auf den Boden aufsetzte, stürzte oder von der Strecke abkam, kassierte Zeitstrafen.

Gegen Ende des Tages stand SP2, die „Magic Cliffs“ – eine Navigationsübung, auf dem Programm, die zu Fuß zu erledigen war. Dabei mussten die Teams mit Hilfe eines GPS-Geräts vier Wegpunkte ansteuern. An jedem erfolgreich angesteuerten Punkt konnten die Teams Buchstaben einsammeln, um am Ende für ein vollständiges Wort Bonuspunkte zu erhalten. Klingt einfach, aber die Felsen waren 100 Meter hoch und die gesamte Übung musste innerhalb eines Zeitlimits von nur 20 Minuten abgeschlossen werden. Durch Sand fahren war hier nicht das Problem.
11 Stunden nach dem Start war das Ziel in Camp Tsagaan Survaga endlich erreicht und darüber waren alle sehr froh. Nachdem sie hier bei der GS Trophy waren, mussten die Teilnehmer, ob erschöpft oder nicht, noch ihre Zelte aufschlagen, ihre Motorräder checken und Vorbereitungen für Tag 2 treffen. Es war ohne Frage ein anstrengender Tag.

Jocelin Snow-sand fahren-GS Trophy-Mongolei
Jocelin Snow, Team Ausamerica, hatte eine sehr weise Einstellung zum Thema “Sand fahren”.

Egal wie anstrengend es war, Jocelin Snow, Team Ausamerica, hatte eine sehr weise Einstellung zum Tagwerk:  „Was für ein Morgen! Nach dem Highway fuhren wir auf einem Weg weiter und erreichten eine Anhöhe, von der Sand- und Schotterhügel zu sehen waren, soweit das Auge reichte – plötzlich war alles sehr real! Für Bettina (Nedel) und mich war das die erste Fahrt über Sand. Wenn wir es an Tag acht geschafft haben, werden wir wissen, wie man durch Sand fährt, so ähnlich wie man mit 78 weiß, wie das Leben funktioniert …!“

Die Gewinner des Tages:

Wegen Problemen mit dem Bewertungssystem werden die Ergebnisse an Tag 2 bekannt gegeben.

 

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