Geplantes Abenteuer Motorradtour – Sabines Motorradkolumne

Motorradkolumne - Planung und Abenteuer
Sabines Motorradkolumne heute über Planung, Abenteuer und Spontanität.

Planung ist das halbe Leben. Oder vielleicht doch nicht? Darüber mache ich mir in meiner heutigen Motorradkolumne Gedanken.

Planung oder Abenteuer

„Lass uns einfach mal losfahren …“- so oder so ähnlich beginnen die Tagestouren oft, die mein Freund und ich gemeinsam unternehmen. Wir suchen uns eine Himmelsrichtung aus, ein ungefähres Ziel und dann geht es los. Mal sehen wohin die Straße uns trägt. Wir lieben unsere kleinen „Abenteuer“ und oft erwarten uns lustige Erlebnisse.
Ab und zu gibt es dann auch mal eine unangenehme Überraschung, so wie der Weg durch den Wald, der durch den Regen ziemlich aufgeweicht wurde und das Fahren nicht wirklich Spaß gemacht hat.

Freunde von uns schütteln darüber regelmäßig den Kopf. Sie planen Touren immer Tage im voraus inkl. der Zwischenstopps. Sie wissen genau, wann sie wo sein wollen und auf welchen Straßen sie unterwegs sein werden. Nichts wird dem Zufall überlassen.
Da kommt schon manchmal Unmut auf, wenn eine Straße sich dann doch als unbefestigter Weg entpuppt oder es mal wieder eine Umleitung zu fahren gilt.

Abwechslung oder Gleichförmigkeit

Egal, ob es sich um das Motorradfahren oder andere Bereiche des Lebens handelt, es gibt Menschen, die brauchen die Sicherheit einer guten Planung. Die wollen wissen, was auf sie zukommt. Oft sind das auch die Menschen, die sich einen Job suchen, bei dem die Arbeitstage eher gleichförmig verlaufen und sie jeden Tag ähnliche Tätigkeiten durchführen.

Und es gibt die Gruppe der Menschen, die das Abenteuer suchen, die sich nichts Schlimmeres vorstellen können als jeden Tag das Gleiche zu tun. Diese Menschen sind oft auch in Berufen zu finden, die Abwechslung bringen.

Nicht außer Acht lassen will ich die Gruppe von Menschen – zu denen ich mich auch zähle – die nichts gegen Abenteuer haben, doch so ab und zu darf es dann auch mal eine gut durchgeplante Tour sein. Diese Menschen gleichen z. B. einen gleichförmigen Beruf durch abwechslungsreiche Hobbies aus. Nicht selten stehen da auch unterschiedliche Motorräder in der Garage, z. B. der Supersportler neben der Reiseenduro.

Wie sieht es bei Dir aus; zu welcher Gruppe aus meiner heutigen Motorradkolumne zählst Du Dich? Ich bin gespannt auf Deine Antworten.

Die Linke zum Gruß

Sabine


Sabine lebt in Prenzlauer Berg in Berlin. Zu ihrem 50. Geburtstag hat sie sich selbst den Motorradführerschein geschenkt und ist seitdem das ganze Jahr über auf zwei Rädern unterwegs. Sabine ist mit Life Coaching Berlin nicht nur lokal für ihre Kunden da, sondern führt auch online Coachingtermine durch. Gerne fährt sie auch mal mit ihrer Suzuki zu Terminen mit ihren Kunden.
So kam sie auch auf die Idee, eine 14-tägliche Kolumne für SHE is a RIDER zu schreiben, in der Sabine die Erfahrungen aus ihren Coachings mit dem Motorradfahren verknüpft. Sabines Beiträge findest Du auf SHEisaRIDER.de unter Kolumne.

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1 Kommentar

  1. Ein wenig zu wenig, die Unterschiede der Motorradfahrer. Ich habe zum Beispiel einen vermeintlich langweiligen Job, Buchhalterin gilt nicht grad als abenteuerlich, aber als Abteilungsleiterin wird man schon gefordert in der Flexibilität und schnellen Entscheidungen ohne vorher gross planen zu können. Ja ich mache auch sehr viel spontan bei meinen Touren, ich liebe es im März mit Motorrad allein zu verreisen. Um die Jahreszeit kann man einfach nicht im Voraus planen, höchstens 1 Woche vorher wird entschieden wo ich hinfahre. Wenn ich mit meinem Mann verreise wird das ungefähre Ziel bestimmt und dann gehts los, bestückt mit Karten der geplanten Region, das GPS und ein paar Klamotten. So ist uns schon passiert, dass wir 1 Woche Wien mit Freunden verbracht hatten und wollten dann nach Kroatien und wieder nach Hause. Wir waren in Österreich, Slowenien, Kroatien, Herzegowina Bosnien, Montenegro, Albanien, Griechenland und dann den ganzen Stiefel von Italien Sind wir wieder zu Hause gelandet. Anders rum geniessen wir auch, wenn Freunde von uns Touren planen und wir durch Länder geführt werden, die unsere Freunde auf der Landkarte durchgeplant haben. Diese Art des Reisens macht mir auch sehr viel Spass. Eigentlich macht alles Spass, ob ich vertrauensvoll hinter meinem Mann her fahre, ob ich als Tourguide für meine Arbeitskollegen Touren fahre, oder ob ich allein unterwegs bin und Step bei Step plane und manchmal alle 50 Meter anhalte um zu fotografieren. Alles macht Spass solange ich ein Motorrad unterm Hintern habe.

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