Team- oder Einzelspieler? Sabines Motorrad-Kolumne

Spiegelblick – Deine 14-tägliche Kolumne auf SHE is a RIDER

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Wenn die Motorradgruppe, das Team, gut zusammenpasst, dann kommt man auch schnell vorwärts.

Für mich hat die Saison dieses Jahr bereits Ende Februar begonnen. Das Wetter war einfach zu verlockend, um mein Bike weiter im Winterlager stehen zu lassen. Einigen meiner Freunde/Freundinnen erging es genau so und so habe ich bereits die ersten Touren hinter mir.

Apropos Touren – wie hältst Du es damit? Bist Du gerne in der Gruppe unterwegs oder doch lieber allein? Bist Du überhaupt gruppentauglich?

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich bei so einer Ausfahrt die Charakterzüge eines Menschen zeigen. Motorradfahren in der Gruppe könnte man durchaus als Übung in einem Assessment nutzen, um geeignete Mitarbeiter zu finden.

Assessment-Center Motorradtour

Sehr schnell zeigt sich, wer die Anführer sind, wer sich unterordnen kann, wer einfach im Strom mitschwimmt und wer sich trotz Anpassung auch selbst Gedanken macht.

Da gibt es diejenigen, die eine Tour ganz genau planen, sie vielleicht alleine schon mal abfahren, um mögliche Gefahrenstellen zu entdecken und herauszufinden, wo man am besten mit einer Truppe Motorradfahrer einkehren kann.

Da gibt es die Anpassungsfähigen, die gerne auch mal alleine fahren, sich jedoch in der Gruppe den Regeln beugen, auf Schwächere Rücksicht nehmen und z. B. langsamer fahren, als sie es normalerweise tun würden.

Doch es gibt auch immer wieder diejenigen, die man in der Gruppe nicht so gerne dabeihat. Zum einen sind das jene, die denken, sie müssten ihren eigenen Kopf und Fahrstil durchsetzen. Da wird dann in der Gruppe überholt oder jemand übernimmt die Führung und achtet überhaupt nicht darauf, ob der Rest der Truppe hinterherkommt bzw. die Gruppe überhaupt noch zusammen ist. Diese Fahrer/innen sollten dann doch lieber alleine ihren Touren fahren oder sich eine Gruppe suchen, die den gleichen Fahrstil bevorzugt.

Zum anderen sind es die Ängstlichen, die entweder noch nicht viel Erfahrung haben oder nach einem Sturz oder Unfall extrem vorsichtig geworden sind. Sie halten oftmals die Truppe auf, wenn alle anderen bereits geübter sind. Wer sich hier wieder findet, der sollte sich einfach mal ein Fahrsicherheitstraining gönnen. Das kann Wunder bewirken.

Gruppenfahren ist wie gute Teamarbeit – Es braucht passende Teammitglieder, damit es zügig vorwärts gehen kann!

Die Linke zum Gruße und bis in 14-Tagen,
Sabine

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