Motorrad-Führerschein in einer Woche

Acht Tage Intensivkurs bei der BikersSchool im Dorf Münsterland

Motorrad-Führerschein in einer Woche
Motorrad-Führerschein in einer Woche? Katja kennt den Weg und da geht's lang.

Ich bin der Wolverine! Nein, nicht weil ich so lange Fingernägel habe aber ich brauchte ein mentales Maskottchen als es ums Motorradfahren ging. Den Motorrad-Führerschein in acht Tagen machen. Das war mein Ziel. Und bei dem strammen Programm musste ich mich irgendwie fokussieren. Der Wolverine auf seiner alten Harley und mit cooler Lederjacke half mir dabei. Wenn der beim Fahren nebenbei noch Jeeps aufschlitzt und Hubschrauber vom Himmel messert, dann werde ich ja wohl durchs Münsterland cruisen können. Das mit dem Cruisen wurde uns aber schnell ausgetrieben.

Aber nun der Reihe nach. Ich bin Nelli* und ich will Motorradfahren lernen. Der Kurs beginnt wie immer Freitagmorgen mit durchzählen und Namensschildchen. Auf der einen Seite: Wir. Zehn Fahrschüler, die sich ab sofort auf zwei Rädern und mit viel Spaß über die Straßen dieser Welt bewegen wollen. Die andere Seite ist Team BikersSchool im Dorf Münsterland. Die sollen uns das in einer Woche beibringen.

Nach dem Gruppenfoto und den Formalien ging es in die erste sanfte Theorieeinheit. Am Anfang wurde einfach Mal gefragt: Warum wollt Ihr den Motorrad-Führerschein machen?

Bei vielen war es ein lang gehegter Traum. Damals konnte oder durfte man nicht. Heute hat man das Geld und die Zeit, das mit dem Biken anzugehen. Außerdem quatscht einem heute keiner mehr rein!

Andere hegten diesen Wunsch erst wenige Jahre aber bei allen war klar, dass der normale Fahrschulbetrieb bzw. Fahrschulwahnsinn nicht in Frage gekommen wäre. Studium, Beruf, Dienst, Familie … viele Gründe, eine Lösung. Den Motorrad-Führerschein in einer Woche machen. Intensivlehrgang bei der BikersSchool.

Tausche Zeit gegen Geld

Aber eins muss von Anfang an klar sein: Das Programm ist straff!
Ich habe nach bezahlen der Grundgebühr einen Zugang zur Online-Lernplattform bekommen. Die dokumentiert alles gnadenlos mit und merkt sich jeden Fehler. Die kannst du dir dann solange wieder vorlegen lassen, bis es sitzt und Du alle Videos auswendig kennst. Videos! Als ich damals in der Fahrschule saß, um meinen Autoführerschein zu machen hieß der noch Klasse 3, war rosa und es gab Übungsbögen auf Papier.

Heute geht es um Klasse A, ich will das Plastikkärtchen und wir üben online. Willkommen in 2019!

Nelli, Fahrschülerin

Und das mit dem Üben habe ich vier Wochen vor dem Kurs angefangen. Wer glaubt, dass geht so nebenbei und man kann abends bei einem Glas Rotwein zur Lieblingsfolge „Sons of Anarchy“ mal gerade noch ‘n paar Fragen machen, der bekommt die Fehlerpunkte sofort gnadenlos vorgezählt. Und davon gibt’s reichlich. Konzentration ist geboten! Mit vier Wochen Theorie im Selbststudium und verbrieften 950 Fragen, die ich alle mindestens einmal richtig beantwortet hatte, war mein Intellekt auf den Motorrad-Führerschein bestens vorbereitet.

Motorrad-Führerschein – Und jetzt Praxis

Damit das mit der Praxis auch was wird, gibt es Katja. Katja ist Fahrlehrerin und die sympathische Stimme im Headset, die dir immer so Sachen zuruft wie „Kupplung“ und „Kuck nach vorne“. Bei zwei Fahrschülern pro Team kamen meine Mitschülerin Alex und ich zu Katja. Fehlende Ausrüstung wurde schnell noch ausgesucht und angepasst. So ging es mit geliehener Vollausrüstung inklusive Rückenprotektor und Klapphelm zum Übungsplatz. Und da stand sie … die erste Honda meines Lebens. Weiß, nackt, elegant und mit ordentlich Zorn unterm Sattel.

Motorrad-Fühhrerschein in einer Woche. Hier die Honda CB-650-F
Das Motorrad zum Intensivkurs und meine erste Honda. Eine CB 650 F.

Berührungsängste gibt’s nicht. Anfassen, draufsetzen, Motor an und mit den Füßen im Bobby-Car-Stil ein wenig mitlaufen. Kupplung kommen lassen und dann schon mal beide Füße auf die Rasten und forsch voran. Was man eben in seiner ersten Fahrminute so forsch nennt … ein wenig schneller als Schrittgeschwindigkeit eben. Dann kommt die erste Kurve und schon wird dir die Macht der Blickführung klar.

Kuckste Scheiße, fährste Scheiße!

Alvin, Fahrlehrer

Guck dahin, wo Du hin willst und nicht in der Gegend herum. So kommst Du mit der Honda durch die Kurve. Hinter der Kurve lockt ja auch der zweite Gang. So geht‘s Runde um Runde um unseren Übungsplatz herum. Ein Parkplatz im lauschigen Münsterland. Hier beginnt der kurze Weg zum Motorrad-Führerschein.

Motorrad-Fühhrerschein in einer Woche. Einweisung Gefahrenbremsung.
Wenn Du voll ins Eisen steigst, halt die Arme gerade. Katjas Einweisung zur Gefahrenbremsung.

Dieser Parkplatz ist die ersten zwei Tage unsere Welt. In dieser Welt gibt es Übungen wie großer und kleiner Slalom, Stop&Go, Gefahrenbremsung, Ausweichen mit und ohne Bremsen und all das, was man eben aus jeder anderen Fahrschule auch kennt. Aber bei uns gibt es das hoch verdichtet. OK, der Spaß dabei ist auch hoch verdichtet und die ersten zwei Tage heißt es auch immer: „Entspann Dich, die Prüfung ist noch weit weg!“.

Kaffee, Kuchen, Klingen

Der Sonntag war frei. Im Angebot war noch eine Auffrischung in erster Hilfe und dann „Lerngruppe“. Mit Kaffee, Kuchen und Tablet ging man mit den Mitschülern nochmal einige Fragen durch, diskutierte Lösungen und präsentierte seine Lieblingsvideos aus der Online-Lernplattform. Mein Highlight war immer das mit dem Hund. So ein „No-Brainer“.
Bei einer Fahrt über eine Landstraße nähert man sich einer Scheune und plötzlich springt hinter der Scheune ein Hund auf die Straße. Natürlich hast du da gerade einen fetten Laster als Gegenverkehr.
Die Frage lautet: Wie reagierst du jetzt? Vollbremsung, Lenker festhalten, für dich und den Hund das Beste hoffen! Soweit die Theorie … gibt aber volle Punktzahl. Der Motorrad-Führerschein kann so brutal sein …

Nach dem Abendessen habe ich auf dem Zimmer noch ein wenig ferngesehen. Und es lief „Wolverine“. OK, Hugh Jackman läuft gefühlt viel zu wenig mit nacktem Oberkörper durchs Bild aber da gab es dann besagte Motorrad-Szene. Er flieht von einer Farm, die Bösen mit Hubi und Jeep hinter ihm her und er geht dann voll ins Eisen. Jetzt performed er einen Elephant-Turn im Wolverine-Style. Wo einem in Offroadkursen die Wende mit Fuß absetzen beigebracht wird, hackt Wolverine seine Krallen in den Asphalt, dreht das Bike um und das Gas auf … ein paar Blutspritzer, Funken und Trümmer später sind die Schurken nur noch Geschichte und ich habe mein Mantra „Ich bin der Wolverine. Ich schaffe das“.

Bikersschool Dorf Münsterland. Hier gehts zum Motorrad-Führerschein.
Grundfahraufgaben, hier der Slalom, zum Motorrad-Führerschein. Kommen euch auch gerade die Erinnerungen? Gute? Bei der BikersSchool im Dorf Münsterland hast Du auf jeden Fall Platz. Viel Platz.

Dann ist Montag

Morgens geht es erstmal ab aufs Bike. Damit es jetzt auch Abwechslung und mehr Bewegung gibt, fahren wir auf einen anderen, größeren Parkplatz. Jetzt brummen mit einem Mal X Schüler auf ihren Bikes um einen herum, die Fahrlehrer haben dich wohlwollend im Blick und so fährst du wieder alle Übungen durch. Und langsam wird der Ton auch strenger.
In der folgenden Theorieeinheit legen dir die Fahrlehrer jetzt nah, flott zu fahren. Wer als Motorradfahrer nach dem Ortsausgang-Schild gemütlich weiter fährt, wird mit Cruisen nicht bestehen. So gerade erst im vergangenen Kurs gehabt. Wer schleicht verliert. Die 100 km/h sind das Ziel. Gewöhn dich dran. Möglichst schnell.

Und wenn das gerade ist, dann ist das gerade.
Und dann müssen wir da mal drann drehen!

Axel, Fahrlehrer

Und die Mohrrübe des Montags, die uns die Fahrlehrer hingehalten haben ist: „Am Montag fahren wir Straße!“ So sei es. In kompletter Fahrschulkluft mit gelber Signalweste und Nierengurt auf dem in leuchtigem Orange auch nochmal „Fahrschule“ prangt, geht es runter von Platz und ab auf die Landstraße. Das Münsterland hat da im Mai durchaus seine Reize. Aber zum Schauen und genießen bleibt gerade keine Zeit, denn man muss ja nach dem Ortsschild 100 km/h fahren.

Motorrad-Führerschein in 8 Tagen im Münsterland
Die Landstraßen im Münsterland. Perfekt um Motorradfahren zu lernen.

Also ich dachte ja schon 30 Sachen am ersten Tag sind schnell, dann am zweiten Tag 50 und jetzt 100? Gefühlt war das irgendwo kurz vor Lichtgeschwindigkeit. Aber für solche Fälle hatte ich ja meinen Wolverine. Ich weiß zwar nicht wie gestresst der nach der ersten Fahrstunde in freier Wildbahn war, ich war platt.

Damit das Stresslevel auch schön oben blieb, kam dann noch die erste Nachtfahrt dazu. Der Montag zog sich und ich war irgendwann kurz vor Mitternacht daheim und ziemlich schnell im Bett. Der Wolverine musste seine Krallen zeigen.

Motorradfahrlehrerin Katja auf Motorrad. So gehts zum Motorrad-Führerschein.
Fahrlehrerin Katja treibt Dich an. Auf dem Bike hast Du Sie irgendwie mehr im Nacken.

Zwei Motorradfahrerinnen, ein Ziel. Geschwindigkeit.

Es half ja alles nichts. Ich wollte den Motorrad-Führerschein, also musste ich Gas geben. Am Dienstag kam auch Katja auf dem Bike und so ging es dann gemeinsam über die Landstraße. Lead & Follow auf der Honda. Ich sollte einfach nur „dranbleiben“. Gesagt, getan und am Gasgriff gedreht. Also Katja.

Bei mir war das mehr so ein: Gehört, gemächlich gefahren und ein bisschen am Gasgriff gedreht. Als ich nicht mehr im Rückspiegel zu sehen war, kam auch sofort die Rückfrage, wo ich denn bleiben würde. Der Ohrhörer schickt dir die Ermahnung nach mehr Speed direkt ins Hirn. Da muss wohl das Geschwindigkeitszentrum sitzen. Und so ging es dann auch bei mir immer flotter. Stetige Ermahnung führte zu höherer Reisegeschwindigkeit. Irgendwann waren 80 km/h kein Problem mehr und die 100 absolut möglich. Wenn man dann die erste vierspurige, megabreite und hervorragend ausgebaute Landstraße, die schnurgerade bis zum Horizont durchs Münsterland führt, entlang gedonnert ist, dann schaffst du alles. Zumindest hast du dich so gefühlt.

Um nochmal auf meinen Lieblingsvideo zurückzukommen … Es war eine wunderschöne langgezogene Rechtskurve durch die Felder in abendlicher Lichtstimmung. Im peripheren Sehen sah ich links unten und schräg vor mir noch zwei Mal den Puschel von einem Hasen, dann knallte es auch schon. Ein Teil vom Hasen flog rechts an mir vorbei und ein anderer Teil links. Ich denke, dass weder der eine noch der andere Teil es überlebt haben.

Zwischen Sichtung und Himmelfahrt verging nicht mal eine Sekunde. Etwas anderes, als einfach nur den Lenker festhalten, wäre zeitlich auch nicht mehr drin gewesen. Also, volle Punktzahl.
Mit dem Hasen hatte sich auch die Griffheizung verabschiedet. Für mich kein Problem aber für Alex, die nach mir fahren musste, war das wohl sehr unangenehm. Sorry!

So ein Event stärkt aber auch das Vertrauen in die Technik. Die Honda ist ein robustes Stück Technik aus dem Land der aufgehenden Sonne. Seit dem Tag habe ich „meine Weiße“ nur noch liebevoll die „Bunny-Sense“ genannt.

Motorrad-Führerschein mit Fahrlehrerin Katja.
Wenn Dein Mitschüler fährt, fährst Du neben Katja in der Fahrschulkutsche.

Angstgegner Autobahn

Da war sie wieder. Die Herausforderung mit der Geschwindigkeit. Wo einige der Jungs gar nicht schnell genug fahren konnten, hatte ich mit der Geschwindigkeit so meine Annäherungsschwierigkeiten. Für mich waren die 100 ja schon der Knaller. Aber jetzt 130? Ihr spinnt doch alle … war so mein Gedankengang. Aber, Wolverine und ich hatten uns mental vorbereitet. Alle anderen Fahrschüler fanden Autobahn toll und ich bin ja neben Katja in der Fahrschulkutsche auch schon hinter Alex hergefahren. Theoretisch alles kein Problem. Gut, dann also jetzt die Praxis. Autobahnauffahrt und ab dafür!

Attacke! Rechter Griff … dann läuft die Landschaft schneller

Katja, Fahrlehrerin

Wenn dir Katja über‘s Headset „Attacke“ zuruft, dann meint die das auch so. Also nicht hinterm LKW verstecken und 80 fahren. Nee, nee, die Zeiten waren am Mittwoch vorbei. Also Spiegelblick, Blinker links, Schulterblick und raus. Die Honda hat die PS und die lässt man mit dem rechten Griff auf die Straße. Ja, klingt cool …
Wenn dich aber der Fahrtwind fast vom Sattel deines Naked Bikes weht und du dich nur noch in den Lenker krallst, dann denkst du schon Mal über deinen Sinn in der Schöpfung nach … und was du hier gerade so machst. Bei jeder Bodenunebenheit befürchtest du nur, jetzt hebst du ab und fliegst bis zum Mond. Jede Windböe verfluchst du und freust dich über Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber um es nochmal zu sagen: Hilft ja nichts!

Das ist der Preis vom Kompakt-Kurs. Der Lernerfolg für den Motorrad-Führerschein, ist in einer Woche zu bringen. Da musst du durch. Also die Autobahnstunden in der Woche habe ich nur gemacht und nicht genossen. Das mit dem Genießen kommt dann später … habe ich beschlossen.

Motorrad-Führerschein mit Fahrlehrerin auf Bike
Auch bei Headset-Kommunikation, manchmal hilft zeigen und hinschauen einfach besser.

Theorie-Prüfung für den Motorrad-Führerschein

Am Donnerstag-Nachmittag ging es zum TÜV und der freundliche Prüfungsbeauftrage sortierte uns nach Namen an die 10 PCs. Des Fahrschülers Feind war und ist die Flüchtigkeit. Also, jedes Video mindestens zwei Mal schauen. Hier verschwindet gern in der allerletzten Zehntelsekunde noch ein Radfahrer im toten Winkel und wenn du erstmal zur Aufgabenstellung weitergeklickt hast, dann kommst du nicht mehr zurück zum Video. Durchatmen, zwei Mal schauen (wenn du willst kannst du sogar fünf Mal schauen) und auf den gelernten Stoff vertrauen. Das sagt auch der Prüfer. Meist ist der erste Gedanke der richtige. Alles was danach kommt, ist oft nur noch ein Verschlimmbessern und bringt dir nichts weiter als Fehlerpunkte und definitiv nicht den Motorrad-Führerschein. Ich hatte Vertrauen und so gab es null Fehler und obendrauf ein dickes Eis. Tradition bei der BikersSchool.

Der Tag der Wahrheit

Um es gleich klar und deutlich zu sagen, ich bin kein Morgenmensch. Und so ist „Warmfahren“ um 0700, das heißt sieben Uhr morgens, nicht mein Wunschtermin. Die gute Nachricht, im Hotel gab es ab 0600 Frühstück. Mit einem Rührei, einem Kännchen Tee und ein wenig Obst konnte ich uns gut durchfüttern und beruhigen. Uns, also den Wolverine und mich.
Warmfahren, alle Grundaufgaben nochmal runterspulen und atmen. Dann geht es zum TÜV. Der Prüfer wird abgeholt. Man macht es der entscheidenden Person ja auch so angenehm wie möglich. Das verstehe ich. Da ich das Motorrad ja schon zur Prüfung bewegt habe, ist nun Alex dran. Sie sattelt auf und der Prüfer steigt zu uns ins Auto.

Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber es ging so gute 30 Minuten über Landstraßen und eine Autobahn-Länge, also rauf und nächste Abfahrt wieder runter, über die Bahn. Na, wenn das mein Rückweg ist schaffe ich das locker. Ich will jetzt nicht von Entspannung sprechen aber Zuversicht machte sich definitiv bei mir breit. Sehr gut!

Unser Ziel war eine TÜV Station im Nachbarort. Die liegen im Münsterland eben ein bisschen weiter auseinander. Der Prüfer hatte dort unsere Führerscheine abzuholen. Wie gesagt, man macht es der entscheidenden Person so einfach wie möglich. Dann ging es für mich in den Sattel. Ich habe meiner Weißen nochmal liebevoll den Tank gestreichelt und dem Wolverine gesagt „Jetzt gilt’s“.

Gut das wir drei, meine Weiße, der Wolverine und ich, so wach waren. Denn vor die Landstraße, beim TÜV in Lüdinghausen, hat eine miese dunkle Macht noch eine mörderische Steigung gestellt. Also, Anfahren am Berg. Haben wir ja zum Glück Mal ‘ne Viertelstunde geübt. Ist wie beim Autofahren. Gang rein, Kupplung halten, auf der Bremse warten bis du dich mit Gas und schleifender Kupplung den Berg hochziehen kannst. Und genau in dem Moment kommen gefühlt 956 Autos. Da stehst du nun und kannst dich ganz hervorragend in alle möglichen Fehlerszenarien hineinsteigern. Oder, du kannst durchatmen und es einfach machen. Nach dem zweiten Versuch rollte es auch und ich war im Flow.

Zum Motorrad-Führerschein gehört auch Motorradfahren auf der Autobahn.
Angstgegner Autobahn. In der Prüfung war das alles gar nicht so schlimm.

Landstraße hin, Autobahn her, immer schön zügig auf die 100 kmh hochziehen ein ganz klein bisschen durch den Ort und schon waren wir wieder auf unserem Übungsplatz angekommen. Jetzt müssen nur noch die Grundaufgaben laufen. Naja, gut dass man jede Übung zwei Mal fahren darf. Den schnellen Slalom und das Stop&Go habe ich dann auch gern, sehr gern, zwei Mal vorgeführt.

Dann nur noch die Maschine abstellen. Bloß nicht auf dem letzten cm verkacken! Seitenständer raus und sicher gehen, dass mein Bike auch sauber auf dem Ständer steht. Es steht und ich schwinge das Bein locker vom Motorrad. Egal wie gut du gefahren bist, du bist dir bis zur Plastikkarte in deiner Hand nicht sicher, ob du jetzt bestanden hast. Was für ein Scheißgefühl. Da kommt der Prüfer auf mich zu „Herzlichen Glückwunsch … aber nicht immer so heizen!“

Da sind wohl die Bunny-Sense, Katja und der Wolverine mit mir durchgegangen. Mission Motorrad-Führerschein geschafft!

Motorrad-Führerschein in einer Woche – Mein Fazit:

  • Du musst die Theorie vorher gelernt haben.
  • Die Praxis ist kompakt und da musst du durch.
  • Motorrad-Führerschein in sieben Tagen ist möglich.

*Nelli möchte nicht erkannt werden und so wahren wir auch ihre Persönlichkeitsrechte

Disclaimer: Mit freundlicher Unterstützung der BikersSchool.

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